BioZwei Profis für die Bodenfruchtbarkeit

Zwei Profis für die Bodenfruchtbarkeit

Erschienen in: LANDWIRT bio 05/2025

Für den Bio-Bauern ist der Boden und dessen Fruchtbarkeit das höchste Gut. Wer seine Böden versteht und pflegt, der erntet Stabilität: widerstandsfähige Bestände und verlässliche Erträge – auch in klimatisch schwierigen Zeiten. Unser Titelthema rückt zwei Bausteine für fruchtbare Böden in den Mittelpunkt: Kalk und Schwefel.

Kalk im System

Unser Kalkexperte Johannes Kamptner ordnet dabei im Interview für Sie ein: Welche Kalkformen machen im Biolandbau Sinn? Warum kann man mit Kalzium alleine nichts falsch machen? Und weshalb braucht es vor dem Streuen trotzdem eine Bodenanalyse? Denn letztlich gibt es dann eben doch den „falschen Kalk am falschen Ort“. Die Folgen zeigt ein Fall aus der Praxis: Statt besserer Krümelstruktur wurde der Boden so hart, dass ihn der Bio-Bauer nur noch mit hohem Kraft- und Energieaufwand bearbeiten konnte. Ebenso wichtig wie Kalk ist der Schwefel. Wir zeigen, warum ohne eine ausreichende Schwefelversorgung der Humusaufbau und die Eiweißbildung stocken. Außerdem klären wir die Fragen, wie elementarer Schwefel, Gips und Bittersalz wirken und wie man in der Praxis am besten mit diesen drei Schwefelformen umgeht.

Die richtige Ausbringtechnik

Weil ohne die richtige Ausbringtechnik Kalk und Schwefel ihr Ziel aber gar nicht erreichen, haben wir uns auch dieser gewidmet: So haben wir uns die Vor- und Nachteile von trockenen, staubigen, feuchten sowie granulierten Produkten angeschaut. Außerdem geben wir Tipps, wie Sie den Streuer korrekt einstellen. Denn die Querverteilung beim Kalken ist wichtiger als viele denken. Falsche Einstellungen verursachen Probleme und kosten Wirkung – und am Ende heißt es dann zu Unrecht: „Kalken bringt nichts.“

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