AckerbauWie viel Humus braucht der Ackerboden?

Wie viel Humus braucht der Ackerboden?

Erschienen in: LANDWIRT AT 13/2015

Von Franz Xaver HÖLZL

Humus ist die abgestorbene organische Masse in und auf dem Boden. Humus bildet sich aus Pflanzenteilen wie Blättern, Halmen, Wurzeln und zu einem geringen Teil aus Bodenlebewesen. Diese entstehen aus Ernterückständen und dem Zwischenfruchtanbau. Je mehr verholzt diese Teile sind, desto mehr Huminstoffe werden gebildet. Die organische Masse befindet sich ständig in einem Abbau-, Umbauund Aufbauprozess. Es gibt im Boden den Nährhumus, das ist der leicht zersetzbare und umwandelbare Teil der organischen Masse. Er dient als Nahrung für die Bodenlebewesen. Die Umwandlung nennt man Mineralisierung. Der Dauerhumus ist der schwarzbraun gefärbte, schwer abbaubare Teil der organischen Masse. Seine Bildung ist die Humifizierung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer.
Gesamt: 0,00