BioBio-MilchviehWie Pansenazidosen den Magen-Darm-Trakt beeinflussen

Wie Pansenazidosen den Magen-Darm-Trakt beeinflussen

Erschienen in: LANDWIRT bio 06/2025

Milchkuh frisst Rationsmischung
Um die Futteraufnahme zu erhöhen, kommt oftmals mehr Getreide in die Ration, was zu Pansenazidosen führen kann.
Quelle: Natalie Honetz

Insbesondere in den ersten Laktationswochen stellen Pansenfermentationsstörungen (PFS), wie Pansenazidosen, ein gesundheitliches Risiko für Milchkühe dar. Durch die Umstellung vom Trockenstand hin zur Laktation, verändern sich die Ansprüche an eine adäquate Versorgung mit Nährstoffen. Während der Trockenstehphase liegt die Futteraufnahme bei etwa 12–14 kg Trockenmasse (TM) pro Tag. Dies ist ein deutlich geringeres Niveau als im Vergleich dazu, was die Kuh nach der Abkalbung fressen sollte (22–26 kg TM). Bis dieses Ziel erreicht wird, vergehen aber mitunter mehrere Wochen. In dieser Zeit, in der die Energieaufnahme geringer ist als der Energiebedarf, befinden sich die Kühe in einer negativen Nährstoffbilanz. Diese Phase ist durch eine adäquate Rationsgestaltung und angepasstes Management so kurz wie möglich zu halten.

Fressgitter mit Kühen, die TMR fressen
Zu Beginn der Laktation sollten Milchkühe schnellstmöglich etwa 22–26 kg Trockenmasse pro Tag fressen.
Quelle: Natalie Honetz

 

Was dieser Artikel noch bereithält:

  • Ration richtig aufwerten
  • Ursachen und Auswirkung von Pansenazidosen
  • Ergebnisse einer Studie
  • Stärkegehalt prüfen

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