ForstWaldboden als Einstreu für Tiere

Waldboden als Einstreu für Tiere

Erschienen in: LANDWIRT im Wald 03/2025

Familie Preuner macht aus dem feinen Material des Waldhackgutes eine hochwertige Einstreu.
Quelle: zVg

LANDWIRT: Was ist im Preuner Waldboden drinnen und wie stellen Sie ihn her?

Wolfgang Preuner: Der Preuner Waldboden ist ein reines Waldprodukt, bestehend aus Schlagabraum, Wipfelmaterial und Durchforstungsmaterial von Fichte und Tanne. Das Rohmaterial wird im Wald gehackt und anschließend bei uns am Hof durch eine Siebanlage geschickt. Das Feinmaterial verarbeiten wir zur Waldbodeneinstreu weiter. Wir haben den Vorteil, dass wir nicht nur Waldbesitzer, sondern auch Lohnunternehmer sind. Bei uns passiert alles aus einer Hand: Hacken, Sieben, Mischen, Aufbereiten.

Was wird mit den groben Bestandteilen des Hackgutes nach dem Siebprozess gemacht?

Die trocknen wir in der hofeigenen Trocknungsanlage – die wir mit Photovoltaik betreiben – und verkaufen sie als Heizmaterial an Heizanlagen und private Haushalte.

Wie fein ist die Waldbodeneinstreu?

Wir haben fünf Jahre lang an der genauen Rezeptur – der Preuner Waldboden ist mit effektiven Mikroorganismen und Urgesteinsmehl angereichert – und der Siebanlage getüftelt und uns für ein optimales Ergebnis auch mit Huforthopäden beraten. Details möchte ich daher nicht verraten.

Für welche Tiere eignet sich die Waldbodeneinstreu?

Wir verkaufen sie hauptsächlich für Pferde. Aber unsere Kunden verwenden sie auch für Hühner, Puten, Ziegen, Schafe, Schildkröten, Eichhörnchen und Meerschweinchen. Grundsätzlich eignet sich der Waldboden als Einstreu für alle Tierarten, die einen festen Kot haben.

  • Mehr über den Preuner Waldboden
  • Grundeinstreu und Pflege der Waldbodeneinstreu
  • Weitere Bilder

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