LandtechnikVergleich: Drei tragbare Schweißgeräte im Test

Vergleich: Drei tragbare Schweißgeräte im Test

Erschienen in: LANDWIRT 20/2025

Tragbare Schweißgeräte zeichnen sich durch ein geringes Gewicht bei gleichzeitig großer Leistung aus.
Quelle: Trummer

Sie kennen es bestimmt: Sie wollen die letzten Furchen mit dem Pflug ziehen und schon ist es passiert – ein Riss im Anbaubock verhindert die Weiterfahrt. Im Gegensatz zu einer Schlosserei müssen Sie als Landwirt Notreparaturen auch am Feld, bei Wind und Wetter erledigen. Große, klobige Schweißgeräte eignen sich dazu nur bedingt. Der Transport ist schwierig. Das Schlauchpaket begrenzt den Arbeitsradius. Tragbare Modelle können Abhilfe schaffen. Hinsichtlich Leistung stehen die kleinen Helfer den großen Profimodellen meist nicht viel nach. Dennoch will der Kauf gut überlegt sein. Nicht jedes System passt für Ihren Betrieb. Wir haben drei Modelle für Sie verglichen und in unterschiedlichen Einsatzszenarien getestet.

Grundsätzliches vor dem Kauf

Vor dem Kauf eines Schweißgerätes müssen Sie sich einige grundlegende Fragen stellen: Welches Material soll hauptsächlich geschweißt werden? Wie groß ist die maximale Materialstärke, die Sie schweißen wollen? Wo wird das Gerät überwiegend verwendet – im Stall, am Feld oder nur in der Maschinenhalle? Von den Antworten hängt das geeignete Schweißsystem ab. Wir haben für Sie ein Elektroden- sowie zwei Kombi-Schweißgeräte unterschieldicher Hersteller verglichen und getestet. Schlosser Gregor Schulter hat uns dabei unterstützt. Geschweißt wurde ein Federzinkenkultivator am Feld, eine Stalleinrichtung sowie hauchdünne Metallplatten.

Was der Artikel noch für Sie bereit hält:

  • Schweißkraft Craft Stick 161
  • Schweißkraft Easy-MIG 181
  • Stahlwerk CTM 416 Puls Pro

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