BioAcker und GrünlandSoja direktvermarkten: Die Tofurei

Soja direktvermarkten: Die Tofurei

Erschienen in: LANDWIRT 17/2025

Hugo und Christine Angermaier präsentieren stolz ihre Soja-Produkte.
Quelle: Marcus Schlaf/Angermaier

Wer in der Tofuküche von Familie Angermaier steht, denkt zuerst einmal an eine Molkerei: Dort finden sich Edelstahltische, und -kessel ebenso wie Siebe und Pressformen. Doch statt Milch verarbeiten Christine und Hugo Angermaier Sojabohnen. Der 55-jährige Bio-Landwirt erklärt: „Unsere Tofuküche ist ein Unikat. Wir haben jedes einzelne Teil mit einem befreundeten Metallbauer entwickelt. Aber ansonsten ähnelt die Tofu-Herstellung tatsächlich ein wenig dem Käsen.“

Tofu: Jahrtausendalte Tradition

Seine Wurzeln hat Tofu in China. Dort wird es seit mehr als 2.000 Jahren hergestellt. Tofu enthält pro 100 g rund 8–10 g Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium und Eisen. Er ist cholesterinfrei, fettarm und liefert wertvolle ungesättigte Fettsäuren. In der Küche lässt er sich braten, marinieren, grillen oder für Süßspeisen nutzen.

Lesen Sie weiter im Beitrag:

  • Diese Sorten eignen sich für die Tofuherstellung
  • Wie Familie Angermaier ihren Tofu vermarktet
  • Welche neuen „Nutztiere“ nach den Schweinen in die Ställe eingezogen sind

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