Menschen und Tiere leben nicht in einer sterilen Umgebung. Im Körper laufen ständig Abwehrprozesse gegen krankmachende Erreger ab. Ob eine Krankheit ausbricht, hängt vom Erregerdruck und von der Aktivität des Immunsystems ab. Den Erregerdruck können Landwirte teilweise durch Hygienemaßnahmen verringern. Relativ leicht gelingt das bei Erregern, die über das Maul aufgenommen werden. Sie lassen sich durch gründliche Reinigung und Desinfektion wirksam reduzieren. Schwieriger wird es bei Erregern, die sich über die Luft verbreiten – wie bei vielen Atemwegserkrankungen.
Nicht nur Erreger belasten Kälber, sondern auch Stress. Dieser kann durch Umstallung, Hitze, Kälte, kalte Luftzüge oder schlechte Belüftung entstehen. Auch Hunger bedeutet Stress – beispielsweise bei einer restriktiven Milchtränke.
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- Studie zum Energiebedarf
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- uvm.
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