Edda Ryser kommt aus der Stadt, hat keine eigene Wiese. Trotzdem mäht sie – regelmäßig, leidenschaftlich und mit vollem Körpereinsatz. Ihr Werkzeug haben andere längst abgeschrieben: die Sense. Statt auf motorisierte Mäher greift Edda lieber zur Schneide. „Die Sense gibt mir Unabhängigkeit und ein Gefühl von Freiheit“, schwärmt die Waiblingerin. „Ich brauche dafür weder Strom noch Kraftstoff.“
Seit rund zehn Jahren beschäftigt sich Edda nun schon mit der alten Mähtechnik, hat unzählige Lehrgänge bei alten Meistern besucht – in Österreich und in Deutschland. Sie weiß: „Die Sense ist heute kein typisches Erntegerät mehr.“ Für die Schwäbin hat sich die Sense in den letzten Jahren vielmehr zum Freizeit- und Fitnessgerät gewandelt. „Manchmal ist sie sogar Therapie“, ergänzt Edda schmunzelnd: „Statt einer Gehmeditation, mache ich eine ‚MÄHditation‘. Und am Ende sehe ich sogar noch ein Ergebnis.“

Das erwartet sich außerdem im Beitrag:
- Edda Ryser und ihre Leidenschaft fürs Sensen
- Was das Mähen mit der Sense besonders macht
- Wissen und Erfahrungen aus dem Sensenkurs

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