Wie viel Geld steht den Landwirten künftig noch zur Verfügung?
Es soll keinen eigenständigen Agrarhaushalt mehr geben. Die Fördergelder für die Landwirtschaft kommen künftig aus nationalen und regionalen Partnerschaftsplänen (Single Fund). Die umfassen insgesamt 865 Mrd. Euro, müssen aber mehrere Bereiche bedienen. Die Landwirtschaft steht künftig mit Regionalentwicklung (mindestens 218 Mrd. Euro), Emissionshandel und Verteidigung im Wettbewerb um diese Gelder. Für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) 2028–2034 sollen mindestens 300 Mrd. Euro reserviert sein. Das sind allerdings nur rund 80 % des bisherigen GAP-Haushalts und etwas mehr als bisher allein für die erste Säule zur Verfügung steht. Mit eingerechnet ist zudem die EU-Agrarreserve. Die soll von 450 auf 900 Mio. Euro jährlich verdoppelt werden. Das macht über den Zeitraum von sieben Jahren weitere 6,3 Mrd. Euro weniger, die direkt an Landwirte fließen könnten.
Wir beantworten fünf weitere Fragen zum GAP-Vorschlag aus Brüssel. Im Artikel lesen Sie außerdem, was Landwirte dazu sagen.
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