Die Situation auf den Rindfleischmärkten ist in vielen Ländern Europas ähnlich wie in den Vorwochen. In Deutschland wird von überwiegend stabilen Marktverhältnissen mit unveränderter Preisempfehlung für die aktuelle Woche ausgegangen. Bei Jungstieren können die etwas steigenden Vermarktungszahlen reibungslos am Markt abgesetzt werden. Bei Schlachtkühen wird die Marktsituation als ausgeglichen beschrieben. Verstärkt ist die Nachfrage nach gut ausgemästeten Kalbinnen, für diese leichte Preisaufschläge in der Vermarktung erzielt werden.
In Österreich zeigt sich das Angebot bei Jungstieren etwas knapper als in den Vorwochen. Die Nachfrage seitens der Schlachtbetriebe ist rege, die Anliefermengen können den Bedarf teilweise nur bedingt decken.
Bei Schlachtkühen ist der Markt überwiegend ausgeglichen. Die üblicherweise im Herbst steigenden Mengen bleiben vorerst aus. Die Nachfrage nach Kuhfleisch, speziell in der Exportvermarktung, ist weiherhin zufriedenstellend. Schlachtkalbinnen sind im allgemeinen Nachfragetrend ebenfalls rege gefragt.
Die Preise ziehen in allen Kategorien nochmals an. Aufgrund des zunehmenden Widerstands konnte bis Redaktionsschluss noch nicht mit allen Schlachtbetrieben eine Einigung erzielt werden.
Schlachtkälber notieren leicht steigend zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 38/2025 (15. – 21.09.2025)
- Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
- Kalbin HK R3 ausgesetzt
- Kuh HK R2/3 ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3 € 9,25
Quelle: ARGE Rind eGen

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