Feldstücke werden bei der Kulturführung von vielen Landwirten bereits jetzt unterschiedlich behandelt. Denkt man diese Vorgehensweise noch einen Schritt weiter, kann man auf heterogene Bedingungen standortangepasst in Teilflächen arbeiten. Im Optimalfall bleiben die Erträge bei geringerem Betriebsmitteleinsatz gleich oder steigen sogar. Auf Herausforderungen wie die eingeschränkte Betriebsmittelvielfalt oder veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen kann man durch die teilflächenspezifische Wirtschaftsweise teilweise entgegensteuern.
Das Ziel dieser Untersuchung an der Innovation Farm Wieselburg ist das Aufzeigen einer praktikablen Prozesskette von einem heterogenen Pflanzenbestand bis zur erfolgreichen Umsetzung einer teilflächenspezifischen Anwendung wie z.B. die Düngung mit einem modernen Düngerstreuer. Außerdem soll der Mehrwert durch das Anwenden einer solchen Technologie dargestellt werden.
Variabel ausbringen
Die Hersteller von Traktoren und Anbaugeräten bieten Lösungen an, die eine teilflächenspezifische Bewirtschaftung ermöglichen. Der Weg von der pflanzenbaulichen Bestandsbeurteilung bis zur Anwendung unterscheidet sich jedoch. Anhand eines Fendt 726 Vario Gen7 mit FendtONE mit Freischaltung für eine variable Ausbringmenge (Variable Rate Control) wollten wir den gesamten Arbeitsprozess in einen fachlichen und praxistauglichen Überblick zusammenführen und für „Variable Rate Control“ sinnvolle Strategien aufzeigen.
Was dieser Artikel noch bereithält:
- Wofür Teilflächen?
- Erfolge beim Düngen
- FendtONE in der Praxis
- Verbesserungspotential
- Fazit und Ausblick
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