In Österreich sind rund 30 % der Waldbesitzer Frauen – sie besitzen etwa 25 % der Privatwaldflächen. Der Anteil von Frauen in forstlichen Berufen liegt in der Forstberatung und Verwaltung bei bis zu 62,5 %. An der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) sind im Bachelorstudium Forstwirtschaft etwa 32 % der Studierenden Frauen.
Ein wichtiger Baustein zur fachlichen Qualifikation ist die praxisbezogene Aus- und Weiterbildung. An der Forstlichen Ausbildungsstätte (FAST) Pichl haben seit 2023 beispielsweise insgesamt 204 Frauen an Seminaren mit Praxisbezug teilgenommen – darunter auch Meisterinnen-, Facharbeiterinnen- und Praxiskurse. Besonders gefragt ist der Motorsägenkurs für Damen, der jährlich ausgebucht ist. Aufgrund der konstant hohen Nachfrage wurde dieser Kurs im laufenden Kursjahr auf zwei Tage verlängert, um besser auf die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen einzugehen.
In Deutschland liegt der Anteil der Försterinnen derzeit bei etwa 22 % – mit steigender Tendenz. Auch der Frauenanteil in den deutschen Forststudiengängen liegt stabil zwischen 25 % und 30 %.
Obwohl die Waldbewirtschaftung zunehmend weiblicher wird, fehlt die gut sitzende Forstbekleidung, beziehungsweise ist sie für Frauen schwer zu finden. In unserem Marktüberblick fassen wir das Angebot und die Zufriedenheit der Kundinnen mit den Produkten zusammen.
Was der Artikel noch bereithält:
- Marktüberblick: Welche Hersteller bieten Forstbekleidung für Frauen an?
- Wie zufrieden sind die Kundinnen?
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