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Kverneland, Agritechnica-News

Erschienen in: LANDWIRT 18/2025

Der Arcadia wird nächstes Jahr in einer limitierten Auflage auf den Markt kommen. Die Serienproduktion soll Ende 2026 starten.
Quelle: Paar

Kverneland Striegel Arcadia

Mit dem Präzisionsstriegel Arcadia Kverneland erweitert sein Portfolio im Bereich der mechanischen Unkrautregulierung. Er eignet sich mit einer Arbeitsbreite von 12,20 m für Reihenkulturen, Getreide und Gemüse ebenso wie für Beet- oder Dammkulturen.

Der Zinkendruck und der Aggressivitätswinkel, lassen sich während der Fahrt hydraulisch anpassen. Laut Hersteller sorgt ein kinematisches System für einen breiten Arbeitsdruckbereich und dessen gleichmäßige Aufrechterhaltung. Stützräder und Zinkenarten können Kunden für verschiedene Bodenbedingungen modular konfigurieren.Der Arcadia wird nächstes Jahr in einer limitierten Auflage auf den Markt kommen. Die Serienproduktion soll Ende 2026 starten.

Das Spitzenmodell 3500 B i-Plough bietet umfassende ISOBUS-Funktionen.
Quelle: Paar

Pflüge mit Scherbolzen

Nach der Einführung der Auto-Reset-Modelle im Jahr 2019 kommen nun überarbeitete Kverneland Pflüge mit Scherbolzensicherung.
Die neuen Grindel sind deutlich robuster und halten laut Hersteller Belastungen von bis zu 5.000 kg stand. Zudem sollen sich die Bolzen schnell und einfach tauschen lassen. Ersatzbolzen sind direkt am Anbauturm untergebracht.

Wie bei den Auto-Reset-Modellen, lässt sich bei den neuen Pflügen die Arbeitstiefe für die beiden Vorschäler zentral einstellen. Zudem kann der Fahrer sie auch im Winkel, in Längsrichtung und seitlich anpassen.
Für diese Pfluggeneration stehen zudem neue Stütz- und Transporträder zur Verfügung – wahlweise heck- oder rahmenangebaut, mechanisch oder hydraulisch verstellbar.
Das Spitzenmodell 3500 B i-Plough bietet umfangreiche ISOBUS-Funktionen. Zudem kann der Fahrer mit einem Fingertipp zwischen Furchen- und On-Land-Betrieb wechseln.

Die neuen Alentix Düngerstreuer bieten einige praktische Funktionen.
Quelle: Paar

Zweischeibenstreuer Alentix

Die neuen Zweischeiben-Düngerstreuer haben ein Behältervolumen von 2.375 bis 4.700 Liter und streuen bis zu 54 m breit. Das RapidRate-System passt die Dosierung permanent an, beispielsweise anhand der Fahrgeschwindigkeit oder der Karten für die variable Ausbringmenge. Die patentierte quadratische Auslauföffnung ist zentral über dem Dosierer RotaFlow 100 positioniert und soll einen präzisen und gleichmäßigen Düngerfluss garantieren – auch an Hängen oder in hügeligem Gelände.

Optional gibt es vier Wiegezellen und einen dualen Referenzsensor, die in Kombination den Düngerfluss in Echtzeit steuern.
Die hintere Abdeckung lässt sich zu einer stabilen Plattform aufklappen – ideal für das Befüllen oder das Überprüfen des Behälters. Eine mitgelieferte Leiter ermöglicht jederzeit einen sicheren und bequemen Zugang.

Neue Optionen sollen den Pflanzenschutzmittelverbrauch reduzieren.
Quelle: Paar

3 neue Features für Feldspritzen

Um immer strengere Umweltauflagen zu erfüllen, führt Kverneland drei neue Technologien für seine Feldspritzen ein:
Die Einspülvorrichtung CTS (Closed-Transfer-System) ist in das Bedienzentrum der Spritze integriert. Damit lassen sich Pflanzenschutzmittel in einem vollständig geschlossenen System vom Behälter in den Spritztank einleiten.

Das iXflow-Pulse sorgt für einen stabilen Spritzdruck über einen weiten Geschwindigkeitsbereich und bei unterschiedlichen Ausbringmengen. Es gewährleistet eine gleichmäßige Tröpfchengröße und eine optimale Benetzung, unabhängig von den Feldbedingungen.

Das DAT Ecopatch, ein sogenanntes All-in-One-KI-Vision-System, erkennt Beikrautnester und spritzt auf Knopfdruck „Grün auf Braun“ und „Grün auf Grün“. Es ist vollständig in die Kverneland-Pflanzenschutzspritzen integriert. Damit lässt sich der Pflanzenschutz bei minimalem Pflanzenschutzmittelverbrauch optimieren.

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