SchweinKupierverzicht: So bereiten sich die Züchter vor

Kupierverzicht: So bereiten sich die Züchter vor

Erschienen in: LANDWIRT 19/2025

Herausforderungen wie Bewegungsbuchten und der Einstieg in den Kupierverzicht erfordern auch Anpassungen in der Schweinezucht.
Quelle: Agrarfoto

Schwanzbeißen ist ein verbreitetes, komplexes Problem in der Schweinehaltung. Die Verhaltensstörung kann nicht nur bei unkupierten, sondern auch in Gruppen mit kupierten Tieren plötzlich auftreten. Durch den Aktionsplan Schwanzkupieren (Österreich)/Aktionsplan Kupierverzicht (Deutschland) müssen Landwirte sich bereits jetzt Gedanken über den Einstieg in die Haltung von Schweinen mit Ringelschwanz machen. Dazu ist es nicht nur erforderlich, die Buchtengestaltung, das Stallklima, die Fütterung und die Wasserversorgung zu optimieren. Bei Tieren mit verletzten Schwänzen sollte unter Umständen auch die eingesetzte Genetik bzw. die Ferkelherkunft kritisch hinterfragt werden.

Die steigenden Anforderungen in der Schweinehaltung machen Anpassungen in den Zuchtprogrammen nötig. Neben möglichst hohen Leistungen und Magerfleischanteilen rücken Merkmale wie Robustheit, Stressresistenz und Tiergesundheit (z. B. E.Coli-resistente Tiere) wieder stärker in den Fokus. Welche Anstrengungen unternehmen Zuchtorganisationen bereits jetzt, um die Bauern für das Thema Ringelschwanz bestmöglich zu rüsten? Ist gerade die Zucht auf Spitzenleistungen verantwortlich für Probleme mit Verhaltensstörungen? Wir haben bei Fachleuten aus der deutschen, österreichischen und Schweizer Schweinezucht nachgefragt.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Pig Austria: „Kupierverzicht muss erst in die Breite gehen“
  • Verhalten, Gesundheit und Robustheit im Fokus
  • Erfahrungen aus der bayerisch-schweizerischen Zucht

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