BioBio-SchweinKostengünstige Ställe für Bio-Ferkelerzeuger

Kostengünstige Ställe für Bio-Ferkelerzeuger

Erschienen in: LANDWIRT bio 01/2024

Einsteiger in die Bio-Ferkelerzeugung sind weiterhin gesucht.
Quelle: Wiedmann

Hoher Kostendruck und inflationsbedingte Kaufzurückhaltung bei hochpreisigen Lebensmitteln – wer überlegt, in die Bio-Ferkelerzeugung einzusteigen, muss sich im Vorfeld gut überlegen: Wo gibt es Stellschrauben zur Kosteneinsparung beim Stallbau, ohne Defizite bei den Tierleistungen und der Arbeitswirtschaft in Kauf zu nehmen? Insbesondere spielen auch die Festkosten eine bedeutende Rolle. Diese können jedoch nur im Neu- oder Umbaufall in ihrer Höhe bedeutend beeinflusst werden. Über kurz oder lang steht aber jeder Betrieb vor dieser Herausforderung und dabei gilt es zu punkten.

Anforderungen an Öko-Ställe

Trotz eines schwierigen Umfeldes in der gesamten Schweinebranche werden auch in Zukunft Schweinefleischprodukte nachgefragt werden. Ein Teil der Bevölkerung leistet sich aus Überzeugung hochpreisiges Fleisch, weil er mit seinem Kaufverhalten zum Erhalt der regionalen Landwirtschaft, zu geschlossenen Kreisläufen und zur Biodiversität beitragen möchte. Auch die Ernährungsvorsorge rückt wieder mehr in den Fokus der Überlegungen.

Bei schon länger anhaltendem Kostendruck sind seit geraumer Zeit fast nur noch kostengünstige Umbauten wirtschaftlich tragbar. Neubauten kommen eher nur in geringem Umfang oder zur Abrundung der Betriebsabläufe in Frage. Festflächen mit Einstreu sind nicht nur aus Kostengründen das System der Wahl. Denn perforierte Böden sind in Verbindung mit Einstreu und einer geringeren Belegdichte bei Bio-Haltung aufwändig zu bewirtschaften. Planbefestigte Böden mit größeren Tiergruppen, in denen fast alle Buchtenbereiche zum Entmisten befahrbar sind, haben Priorität.

Für die Einstreu nicht unerheblicher Mengen von Stroh können arbeitssparend Gondeln eingesetzt werden. Im Folgenden werden aus den vier Produktionsbereichen der Ferkelerzeugung skizzenhaft Beispiele vorgestellt.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Kostengünstige Lösungen für die Aufzucht, den Deck- und Wartebereich sowie den Abferkelstall
  • Bauen mit Holz
  • Praxisbeispiel: Familie Brenners Stall für 170 Zuchtsauen

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