BioAcker und GrünlandKalk und Schwefel im Grünland einsetzen

Kalk und Schwefel im Grünland einsetzen

Erschienen in: LANDWIRT bio 05/2025

Kalkstreuer im Grünland
Auch die Wiesen und Weiden müssen mit Kalk und Schwefel versorgt werden, damit die Bestände dicht bleiben.
Quelle: Dominik Gruber

Auf die Frage, wann Landwirte zuletzt ihr Grünland gekalkt haben, wissen manche Bauern keine Antwort. Um zu wissen, ob Kalk fehlt, müssen Sie den pH-Wert kennen. Mit dem Hellige-pH-Meter können Sie vor Ort herausfinden, wie hoch der pH-Wert des Bodens ist. Dazu entnehmen Sie im Grünland aus etwa 10 cm Tiefe Erde. Diese geben Sie auf das Plättchen und lassen die Indikatorflüssigkeit zwei Minuten einwirken, bevor Sie sie in den Kanal lenken. Anschließend können Sie den pH-Wert auf der pH-Wert-Skala ablesen. Wenn Sie es ganz genau wissen wollen, sollten Sie aber besser eine Bodenanalyse machen.

Dominik Gruber
Dominik Gruber von der Firma Bodenkalk hat unsere Fragen zum Thema Kalk und Schwefel im Grünland beantwortet.
Quelle: Dominik Gruber

Berater Dominik Gruber von der Firma Bodenkalk gibt folgenden Tipp: „Schauen Sie vorab, welche Werte Sie wissen möchten. Denn die Bandbreite variiert von einer Probe, die 450 Euro kostet, bis hin zur Grunduntersuchung die rund 20 bis 25 Euro kostet.“ Im Bereich des Kalks im Grünland reicht meist eine Grunduntersuchung aus. „Dabei erhalten Sie auch die Angabe, wie viele Dezitonnen Kalk benötigt werden, um einen gewissen Ziel-pH-Wert zu erreichen.“

Was dieser Beitrag noch bereithält:

  • pH-Werte im Grünland
  • Versauerung des Bodens
  • Kohlsaurer Kalk
  • Erhaltungs- vs. Gesundungskalkung
  • Kalk Zeitpunkt und Ausbringung
  • Schwefel im Grünland

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