Kalk spielt für Bio-Bauern eine zentrale Rolle, wenn es um Bodenfruchtbarkeit und nachhaltige Produktion geht. Für den biologischen Landbau sind ausschließlich Naturkalke zugelassen – vor allem kohlensaure Kalke, die ohne industrielle Verarbeitung direkt aus Steinbrüchen stammen. Nur sie sind frei von unerwünschten Rückständen. Eine gute Kalkversorgung verbessert das Bodengefüge und die Bildung von Ton-Humus-Komplexen. Dadurch wird der Boden lockerer, seine Wasser- und Nährstoffspeicherfähigkeit steigt und die Wurzeln können sich besser ausbreiten. Kalk steigert die biologische Aktivität, da viele Mikroorganismen erst ab einem bestimmten pH-Wert richtig aktiv werden und zur Mineralisation organischer Substanz beitragen. Das ist besonders im Bio-Anbau wichtig, weil Ertrag und Kulturentwicklung hier viel stärker vom Bodenleben und der Versorgung über natürliche Prozesse abhängen.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Kalk und Schwefel gehören zusammen
- Kalkgaben
- Warum elementarer Schwefel

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