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Horsch Maschinen im XL-Format

Erschienen in: LANDWIRT 19/2025

Die Partner FT Fronttank-Baureihe wird um eine neue Varianten erweitert: Der Partner 1.7 FT ist nun zusätzlich zum bisherigen Einzeltank auch als Doppeltank mit 1 700 l verfügbar.
Quelle: Paar

Das Management von zunehmender Trockenheit und Nässe spielt bei Horsch eine zentrale Rolle in der Entwicklung neuer Maschinen. Ebenso wichtig sind Trends wie präzisere Bodenbearbeitung, der Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz sowie die Effizienzsteigerung bei Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln.

Auf dieser Grundlage hat das Familienunternehmen aus Deutschland zahlreiche neue und überarbeitete Maschinen vorgestellt. Ziel ist es, den Umsatz von derzeit 1,1 Mrd. Euro mittelfristig auf 1,5 Mrd. Euro zu steigern – sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerika. Die neuen Modelle richten sich gezielt an die Anforderungen moderner Landwirtschaft und spiegeln die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.

Neue Horsch Maschinen und Weiterentwicklungen für die Bodenbearbeitung:

Der Tiger SL-Grubber kann mit dem bewährten MulchMix Scharprogramm ausgestattet werden. Er kommt mit dem TerraGrip Zinken mit einer Auslösekraft bis zu 650 kg auf dem Markt.
Quelle: Paar

Horsch Tiger im Dreipunkt

Mit dem Tiger SL erweitert Horsch die Reihe der gezogenen Modelle um eine kompakte Version für den Dreipunktanbau. Die Maschine basiert auf dem bewährten Tiger Konzept. Sie besteht aus einem kompakten 2-balkigen Rahmen, an dem kurze und lange Stielhalterungen montiert sind, sodass sich vier Zinkenreihen mit einem Strichabstand von 23 cm ergeben. Der Tiger SL ist für Traktorleistungen ab 240 PS ausgelegt.

Das 6-balkige Zinkenfeld des Finer XL wurde an die gezogene Maschine angepasst. Mit einem Strichabstand von 15 cm bietet er zusammen mit dem umfangreichen Scharprogramm – wahlweise mit 5 cm oder 20 cm Flügelschar – die Flexibilität, den Finer XL sowohl für den Stoppelsturz als auch zur Saatbettbereitung einzusetzen.
Quelle: Engeler

Horsch Finer XL

Mit dem Finer XL bringt Horsch einen vielseitig einsetzbaren Federzinkengrubber auf den Markt und erweitert damit die bekannte Dreipunkt-Baureihe Finer SL um eine gezogene Maschine, um größere Einsatzspektren abzudecken. Der Finer XL ist für die flache Bodenbearbeitung von 2 bis 10 cm konzipiert. Aktuell ist er in den Arbeitsbreiten von 7 und 8 m verfügbar.

Der Fortis LT ist ein 4-balkiger Universalgrubber mit einem Strichabstand von 27 cm und einer Rahmenhöhe von 850 mm. Er gewährleistet bei einer maximalen Arbeitstiefe von 30 cm einen hohen Durchgang für verstopfungsfreies Arbeiten.
Quelle: Paar

Horsch Fortis LT

Mit den Fortis LT erweitert Horsch die Universalgrubber-Baureihe um eine kompakte Lösung für mittlere Betriebe. Es gibt vier neuen Modellen in den Arbeitsbreiten von 4,60 bis 6,75 m. Seinen Einsatz findet der Grubber von der flachen Bodenbearbeitung bis zur Grundbodenbearbeitung auf bis zu 30 cm Tiefe.

Der FlexGrip-Zinken des 6-balkigen Cruiser 12 XL ist wie in den anderen Modellen auch mit einer Auslösekraft von 180 kg vorgespannt. Der Strichabstand beträgt 17 cm.
Quelle: Paar

Horsch Cruiser 12 XL mit FlexGrip-Zinken

Der Horsch Cruiser ist der Spezialist für flache und mitteltiefe Bodenbearbeitung. Er eignet sich besonders für die Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch. Zu den bekannten Modellen des Cruiser 7 und 9 XL mit FlexGrip Zinken gesellt sich nun auch der neue Cruiser 12 XL.

 

Auch bei der Sätechnik gibt es einige Weiterntwicklungen und neue Ausstattungen:

Neu sind bei der Versa 7 SW nicht nur der Tank und die Arbeitsbreite, sondern auch das Grundkonzept des Säwagens. So handelt es sich um einen eigenständigen Maschinenverbund aus Säwagen und Kreiselegge. Diese wurden jeweils mit einem eigenen Fahrwerk ausgestattet.
Quelle: Paar

Horsch Versa 7 SW – bekannte Technik mit neuem Konzept

Die neue Versa 7 SW von Horsch erweitert das Kreiseleggensegment mit einer Arbeitsbreite von 7,20 m. Gestiegen ist auch das Tankvolumen. So ist die Versa 7 SW mit einem 6.300 Liter Doppeltank ausgestattet.

Die Pronto 9 DC kommt mit dem TurboDisc Säschar oder dem ParaDisc Säschar. Letzteres ist ein neu entwickeltes Parallelogramm-Säschar, welches besonders gut geeignet ist, um auf sehr schweren und steinigen Böden die Ablagetiefe bestmöglich einzuhalten.
Quelle: Paar

Horsch Pronto 9 DC

Auch die bekannte Großflächensämaschine Pronto hat Horsch überarbeitet. Mit der neuen Pronto 9 DC präsentiert Horsch eine leistungsstarke und vielseitige Sämaschine, die speziell für große Flächen entwickelt wurde. Mit einer Arbeitsbreite von 9 Metern und einem deutlich vergrößerten Tankvolumen von bis zu 6.000 Liter ermöglicht sie eine besonders schlagkräftige und schnelle Aussaat

Die Avatar LC ist mit dem bewährten SingleDisc Einscheibenschar ausgestattet. Dies ist speziell für die Mulch- und Direktsaat konzipiert. Tiefenführungsrolle sichern eine präzise Saatgutablage.
Quelle: Paar

Horsch Avatar LC mit Tripletanksystem

Die Avatar-Sämaschinen sind vorrangig für die Mulch- und Direktsaat konzipiert. Die jetzt verfügbare Avatar LC-Maschine mit 12 Metern Arbeitsbreite hat einen Reihenabstand von 25 cm und unterscheidet sich vor allem hinsichtlich des Tanksystems von den Modellen der Avatar SD Baureihe. Der Tripletank der Avatar LC hat ein Gesamtvolumen von 9.400 Liter aufgeteilt im Verhältnis 50:15:35. Dadurch ist eine flexible Ausbringung von bis zu drei Komponenten zeitgleich möglich. Optional kann die Maschine auch mit einer MiniDrill ausgestattet werden, um bis zu vier Komponenten auszubringen und die Flexibilität noch weiter zu erhöhen.

Der Rahmen dieser Maschine ist dreiteilig aufgebaut und besteht aus einem sechsreihigen Mittelsegment und zwei dreireihigen Klappflügeln.
Quelle: Paar

Horsch Maestro 12 TX

Die gezogene, 12-reihige Maschine ergänzt die aus den kompakteren Modellen 6 und 7 TX bestehende Baureihe um eine schlagkräftige Lösung mit größerer Arbeitsbreite. Die Maestro 12 TX ist serienmäßig mit einem hydraulisch verschiebbaren Teleskoprahmen ausgestattet. Dieser ermöglicht ein einfaches und werkzeugloses Einstellen von Reihenweiten zwischen 45 und 75 cm in 5 cm Schritten.

 

Auch aus dem Horsch-Werk in Landau gibt es bedeutende Neuentwicklungen:

Der Leeb VT wurde vor zwei Jahren auf der Agritechnica als kompakte Erweiterung im Selbstfahrer-Portfolio vorgestellt. Mit den neuen Spurvarianten wird die Brücke zwischen dem kompakten VT und dem größeren VN geschaffen.
Quelle: Paar

Horsch Leeb VT: Mehr Spurbreiten zur Auswahl

Die Selbstfahrer-Feldspritze Leeb VT bietet serienmäßig eine Spurverstellung von 1,80–2,40 m. Neu verfügbar sind nun zwei zusätzliche Varianten: 2,00 bis 3,00 m und 2,15 bis 3,25 m. Damit stehen innerhalb der VT-Baureihe jetzt für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Märkten drei Achsvarianten zur Verfügung.

Neu im Programm des Xeric-Streuers ist außerdem die optionale Reifendruckregelanlage, die eine flexible Anpassung des Reifendrucks während der Fahrt ermöglicht.
Quelle: Paar

Horsch Leeb Xeric 14 FS startet in Serie

Zur Saison 2026 geht der Leeb Xeric 14 FS, Horschs erster pneumatischer Düngerstreuer, in Serienproduktion. Nach dem Debüt auf der Agritechnica 2023 wurde die Maschine praxiserprobt und weiterentwickelt.
Mit 14 m³ Volumen, Arbeitsbreiten von 36, 39 und 48 m sowie bis zu 20 km/h Arbeitsgeschwindigkeit ist der Xeric auf hohe Flächenleistung ausgelegt.

Weiters sollen neben diesen Maschinen auf der Agritechnica noch weitere Nueheiten und Weiterentwicklungen folgen.

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