Das Management von zunehmender Trockenheit und Nässe spielt bei Horsch eine zentrale Rolle in der Entwicklung neuer Maschinen. Ebenso wichtig sind Trends wie präzisere Bodenbearbeitung, der Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz sowie die Effizienzsteigerung bei Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln.
Auf dieser Grundlage hat das Familienunternehmen aus Deutschland zahlreiche neue und überarbeitete Maschinen vorgestellt. Ziel ist es, den Umsatz von derzeit 1,1 Mrd. Euro mittelfristig auf 1,5 Mrd. Euro zu steigern – sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerika. Die neuen Modelle richten sich gezielt an die Anforderungen moderner Landwirtschaft und spiegeln die strategische Ausrichtung des Unternehmens wider.
Neue Horsch Maschinen und Weiterentwicklungen für die Bodenbearbeitung:

Horsch Tiger im Dreipunkt
Mit dem Tiger SL erweitert Horsch die Reihe der gezogenen Modelle um eine kompakte Version für den Dreipunktanbau. Die Maschine basiert auf dem bewährten Tiger Konzept. Sie besteht aus einem kompakten 2-balkigen Rahmen, an dem kurze und lange Stielhalterungen montiert sind, sodass sich vier Zinkenreihen mit einem Strichabstand von 23 cm ergeben. Der Tiger SL ist für Traktorleistungen ab 240 PS ausgelegt.

Horsch Finer XL
Mit dem Finer XL bringt Horsch einen vielseitig einsetzbaren Federzinkengrubber auf den Markt und erweitert damit die bekannte Dreipunkt-Baureihe Finer SL um eine gezogene Maschine, um größere Einsatzspektren abzudecken. Der Finer XL ist für die flache Bodenbearbeitung von 2 bis 10 cm konzipiert. Aktuell ist er in den Arbeitsbreiten von 7 und 8 m verfügbar.

Horsch Fortis LT
Mit den Fortis LT erweitert Horsch die Universalgrubber-Baureihe um eine kompakte Lösung für mittlere Betriebe. Es gibt vier neuen Modellen in den Arbeitsbreiten von 4,60 bis 6,75 m. Seinen Einsatz findet der Grubber von der flachen Bodenbearbeitung bis zur Grundbodenbearbeitung auf bis zu 30 cm Tiefe.

Horsch Cruiser 12 XL mit FlexGrip-Zinken
Der Horsch Cruiser ist der Spezialist für flache und mitteltiefe Bodenbearbeitung. Er eignet sich besonders für die Stoppelbearbeitung nach dem Mähdrusch. Zu den bekannten Modellen des Cruiser 7 und 9 XL mit FlexGrip Zinken gesellt sich nun auch der neue Cruiser 12 XL.
Auch bei der Sätechnik gibt es einige Weiterntwicklungen und neue Ausstattungen:

Horsch Versa 7 SW – bekannte Technik mit neuem Konzept
Die neue Versa 7 SW von Horsch erweitert das Kreiseleggensegment mit einer Arbeitsbreite von 7,20 m. Gestiegen ist auch das Tankvolumen. So ist die Versa 7 SW mit einem 6.300 Liter Doppeltank ausgestattet.

Horsch Pronto 9 DC
Auch die bekannte Großflächensämaschine Pronto hat Horsch überarbeitet. Mit der neuen Pronto 9 DC präsentiert Horsch eine leistungsstarke und vielseitige Sämaschine, die speziell für große Flächen entwickelt wurde. Mit einer Arbeitsbreite von 9 Metern und einem deutlich vergrößerten Tankvolumen von bis zu 6.000 Liter ermöglicht sie eine besonders schlagkräftige und schnelle Aussaat
Horsch Avatar LC mit Tripletanksystem
Die Avatar-Sämaschinen sind vorrangig für die Mulch- und Direktsaat konzipiert. Die jetzt verfügbare Avatar LC-Maschine mit 12 Metern Arbeitsbreite hat einen Reihenabstand von 25 cm und unterscheidet sich vor allem hinsichtlich des Tanksystems von den Modellen der Avatar SD Baureihe. Der Tripletank der Avatar LC hat ein Gesamtvolumen von 9.400 Liter aufgeteilt im Verhältnis 50:15:35. Dadurch ist eine flexible Ausbringung von bis zu drei Komponenten zeitgleich möglich. Optional kann die Maschine auch mit einer MiniDrill ausgestattet werden, um bis zu vier Komponenten auszubringen und die Flexibilität noch weiter zu erhöhen.

Horsch Maestro 12 TX
Die gezogene, 12-reihige Maschine ergänzt die aus den kompakteren Modellen 6 und 7 TX bestehende Baureihe um eine schlagkräftige Lösung mit größerer Arbeitsbreite. Die Maestro 12 TX ist serienmäßig mit einem hydraulisch verschiebbaren Teleskoprahmen ausgestattet. Dieser ermöglicht ein einfaches und werkzeugloses Einstellen von Reihenweiten zwischen 45 und 75 cm in 5 cm Schritten.
Auch aus dem Horsch-Werk in Landau gibt es bedeutende Neuentwicklungen:

Horsch Leeb VT: Mehr Spurbreiten zur Auswahl
Die Selbstfahrer-Feldspritze Leeb VT bietet serienmäßig eine Spurverstellung von 1,80–2,40 m. Neu verfügbar sind nun zwei zusätzliche Varianten: 2,00 bis 3,00 m und 2,15 bis 3,25 m. Damit stehen innerhalb der VT-Baureihe jetzt für unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Märkten drei Achsvarianten zur Verfügung.

Horsch Leeb Xeric 14 FS startet in Serie
Zur Saison 2026 geht der Leeb Xeric 14 FS, Horschs erster pneumatischer Düngerstreuer, in Serienproduktion. Nach dem Debüt auf der Agritechnica 2023 wurde die Maschine praxiserprobt und weiterentwickelt.
Mit 14 m³ Volumen, Arbeitsbreiten von 36, 39 und 48 m sowie bis zu 20 km/h Arbeitsgeschwindigkeit ist der Xeric auf hohe Flächenleistung ausgelegt.
Weiters sollen neben diesen Maschinen auf der Agritechnica noch weitere Nueheiten und Weiterentwicklungen folgen.
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