Die Schlachtrindermärkte zeigen sich EU-weit etwas differenziert – ähnlich wie in den letzten Wochen. So werden die Preisspitzen in Irland bzw. Polen gekappt. Die Preise sind auf einem sehr gutem Niveau etwas rückläufig.
Situation in Deutschland
In Deutschland hingegen präsentiert sich der Markt in der laufenden Woche ausgeglichen. Das Angebot bei Jungstieren hat regional etwas zugenommen. Trotzdem läuft die Ablieferung zügig und die Preise sind stabil. Schlachtkühe sind im Vergleich dazu mengenmäßig noch etwas knapper. Die Schlachtkuhpreise sind stabil.
Situation in Österreich
In Österreich ist das Angebot, ähnlich wie in den letzten Wochen, regional knapp. Es können nicht alle Schlachtunternehmen mit ausreichenden Mengen beliefert werden. Aktuell ist die Nachfrage sowohl im Inland als auch im Export gut. Dahingehend steigen die Preise nochmals. Seitens der Marktteilnehmer werden derzeit die hohen Schlachtgewichte immer öfter beklagt. Hier sollten die Gewichte nicht überproportional ausgereizt werden. Bei Schlachtkühen hat sich die Angebotssituation etwas verbessert, wobei auch hier noch immer kein Überangebot herrscht, wie es in den vergangenen Jahren in diesen Marktphasen üblich war. Die Preise für Schlachtkühe notieren stabil, die Preise für Kalbinnen steigen nochmals leicht an. Schlachtkälber notieren gleich zu Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 39/2025 (22. – 28.09.2025)
- Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
- Kalbin HK R3 ausgesetzt
- Kuh HK R2/3 ausgesetzt
- Schlachtkälber HK R2/3 € 9,25
Quelle: ARGE Rind eGen

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