Wie jedes Jahr lohnt sich zunächst ein Blick zurück auf die vergangene Anbausaison. Anhaltende Niederschläge von Ende September bis Anfang Oktober führten regional zu einer verspäteten Wintergerstensaat, die zum Teil erst Mitte Oktober unter erschwerten Bedingungen erfolgen konnte. Der trockene und milde Winter wurde von den Beständen gut überstanden. Nach einer warmen und ungewöhnlich trockenen ersten Frühjahrshälfte sorgten die gemäßigten Temperaturen im niederschlagsarmen Mai dafür, dass größere Trockenschäden weitgehend ausblieben. Erst der sehr warme, sonnige und regenarme Juni führte auf schwächeren Standorten, vor allem nördlich der Donau, zu Ertragseinbußen. Eine kurze Hitzephase zum Monatswechsel ließ die Bestände rasch abreifen, sodass die Ernte unter zunächst günstigen Bedingungen begann. Zahlreiche Regenereignisse nach dem ersten Juliwochenende verlängerten den Drusch jedoch deutlich.
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- Zweizeilige Gerste
- Mehrzeilige Gerste
- Winterbraugerste

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