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Futteranschieberoboter: Batterie statt Bluthydraulik

Erschienen in: LANDWIRT 13-14/2025

Futterschieber im Einsatz
Quelle: Röthlisberger

Das automatische Futteranschieben gehörte zu den ersten Routinearbeiten, für die im Rinderstall Roboter entwickelt wurden. Fuhren diese zunächst noch an fix montierten Schienen, werden sie heute mittels Induktion oder Ultraschall gelenkt. Vertikale Trommeln oder horizontale Schnecken übernehmen das roboterisierte Schieben. Außerdem besteht die Möglichkeit, zusätzlich zum Futteranschieben Lockfutter über dem Futter zu verteilen. Letzteres ist speziell für Betriebe ohne Mischwagen eine interessante Option. Es spielt keine Rolle, ob jemand zu Hause ist, das Futter wird rund um die Uhr angeschoben – eine gleichbleibende Futterversorgung ist immer gewährleistet. Die Anschieber der verschiedenen Hersteller sind sehr individuell vom Einbau über die Software bis zur Bedienung.

Kein Futterstress

Landwirte erzählen immer wieder, dass Kühe, die noch nicht gefressen haben, mit der Zeit wissen, dass der Roboter erneut vorbeifährt und es dann erneut Futter geben wird. Das heißt: Das Konkurrenzverhalten innerhalb der Herde wird abgeschwächt. Das ist für erstlaktierende und rangniedere Kühe besonders wichtig. Die Kühe sind, weil sie immer genügend zu fressen haben, ruhiger. Ein Futterschiebe-Roboter kostet je nach Hersteller, Typ und Installation zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Hauptargument für die Investition ist die Zeitersparnis und der Wegfall von Routinearbeiten. Von Hand war das tägliche Füttern schon immer ein Kraftakt.
Wie hoch die Zeitersparnis mit dem Roboter ist, hängt auch davon ab, wie oft die Handarbeit vorher erledigt worden ist.

Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:

  • Arbeitszeitersparnis
  • Welche Anschieberoboter haben Metalldetektoren?
  • Marktüberblick

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