
300 Vario Gen5
Die Serie 300 Vario kommt in der fünften Generation auf den Markt. Diese haben die Marktoberdorfer nach unten um den 310 Vario erweitert. Unter der Motorhaube ist weiterhin das 4-Zylinder-Aggregat „44 AWF HD“ von AGCO Power mit 4,4 Litern Hubraum verbaut. Neu bei dieser Baureihe ist die „Dynamic Performance“, eine bedarfsabhängige Mehrleistung von 10 PS. Beim Getriebe bleibt mit dem stufenlosen ML75 und einem Fahrbereich alles beim Alten.
Das zulässige Gesamtgewicht von 9,5 Tonnen und etwa 4 Tonnen Nutzlast erweitern das Einsatzgebiet des 300 Vario mit schweren Anbaugeräten. Für die Serie gibt es künftig zudem einen Anhänger-Bremsassistenten, der im Sinne einer Streckbremse die Schubbelastung bei Bergabfahrt konstant hält. Optional bietet Fendt zudem eine hydraulische Zusatzbremse an.
In der Kabine wird künftig ein drehbarer und belüfteter Fahrersitz verbaut. Für Pflanzenschutzmittel-Anwendungen können Kunden das Fahrerhaus auch in der Schutzkategorie 4 bestellen. Die Frontscheibe ist beheizbar und in Verbundsicherheitsglas (VSG) mit Splitterschutz ausgeführt. Sie wölbt sich ins Dach und ermöglicht eine gute Sicht auf den Frontlader. Für den wiederum gibt es zwei oder drei mittig platzierte Steuerventile für einen vier- oder sechsfach Multikuppler. Somit stehen zusätzlich bis zu fünf Ventile zur Verfügung. Neu hat Fendt hier den Frontlader Cargo 4.75 S mit einer leichteren Schwinge im Angebot. Für komplexere Aufgaben gibt es weiterhin die Profi-Ausführung mit einem dritten Ventil.
Die Rückleuchten im 300 Vario Gen5 haben mit dynamischen Blinkern ein neues Design bekommen. Im Heck verbessern zudem eine Kamera und die neue Deichselbeleuchtung die Sicht direkt hinter dem Fahrzeug. Neu gestaltet wurde auch die Frontpartie.

724 Vario Gen7.1
Vor drei Jahren präsentierte Fendt die Baureihe 700 Vario in der 7. Generation. Nun gibt es die vier Modelle in der Version 7.1. Diese habe alle, dank Dynamic Performance, 20 PS mehr Leistung. Der Type 724 Vario mit maximal 263 PS bekommt eine Zulassung für 60 km/h und ist somit besonders für Transportarbeiten geeignet. Dazu tragen auch die Reaction-Lenkung, das Niedrigdrehzahlkonzept, die neue hydraulische Zusatzbremse und der Anhänger-Bremsassistent bei. Vervollständigt wird das Paket durch ein Stability Control-System, welches Wankbewegungen gezielt reduziert.

800 Vario Gen5
Neu konzipiert hat Fendt auch die Baureihe 800 Vario mit drei Modellen. Die treibt ein 6-Zylinder Core 80-Motor mit 8 Litern Hubraum von AGCO Power an. Erstmals kommen in der 5. Generation der unabhängige Allradantrieb VarioDrive, das Niedrigdrehzahlkonzept und der selbstreinigende Motorluftfilter zum Einsatz.
Die von den größeren Traktoren übernommene Kabine steigert den Arbeitskomfort. Eine Rundum-Beleuchtung mit dimmbaren Scheinwerfern sorgt in der Maximalausstattung mit 114.700 Lumen für eine optimale Ausleuchtung und blendfreies Arbeiten .
Aus dem zulässigen Gesamtgewicht von 17,5 Tonnen und dem Betriebsgewicht von 9,9 Tonnen ergibt sich eine Nutzlast von 7,6 Tonnen.
Anbaugeräte, die über Power-Beyond hydraulisch versorgt werden, kommunizieren mit „e-LS connect“ den Öldrucks zwischen Traktor und Anbaugerät über Isobus rein elektrisch. Das System ersetzt damit vollständig die Load-Sensing-Steuerleitung. Durch das agilere Ansprechverhalten sollen die Funktionen beim Anbaugerät präziserer ausgeführt werden.

Vario 1000 Gen4
Im zehnten Jahr der Baureihe 1000 Vario kommt diese nun in der Variante Gen4 auf den Markt. Noch etwas exklusiver als bei den 800 Vario ist das Lichtkonzept dieser Traktoren. In der Variante „UltraVision“ liefern insgesamt 22 LED-Scheinwerfer mit 120.500 Lumen eine 360-Grad-Beleuchtung. Auf dem Terminal kann der Fahrer Licht-Profile definieren und abspeichern. Weiters lassen sich einzelne Scheinwerfer individuell dimmen. Scheinwerfer am unteren Ende der hinteren Kotflügel leuchten Deichsel oder Arbeitsgeräte am Heck-Dreipunkt aus. Für zusätzliche Arbeitsscheinwerfer und Befestigungen wie z.B. Leitungen für Front-/Heckkombinationen gibt es an der C-Säule der Kabine, die sogenannten „Tech Rails“.
Mit „Adaptive Power“ lassen sich beim 1000 Vario verschiedene Leistungskurven für den Motor aktivieren. Bei hohem Bedarf betreibt man das Fahrzeug mit maximaler Leistung. Für Anwendungen im Teillastbereich lässt sich die Motorleistung entsprechend reduzieren. Das schützt Anbaugeräte vor Überlast und reduziert den Kraftstoffverbrauch.
Neben der bisherigen automatischen Reinigung des Motorluftfilters gibt es nun auch eine kontinuierliche Absaugung am Kabinenluftfilter. Diese Zusatzfunktion wurde speziell für Einsatz unter staubigen Bedingungen entwickelt.




















Kommentare