BioDirektvermarktung am Bio-HofDirektvermarktung: 7 Tipps gegen Zeitfresser

Direktvermarktung: 7 Tipps gegen Zeitfresser

Erschienen in: LANDWIRT bio 02/2024

Direktvermarkter berichten häufig von einer hohen körperlichen und mentalen Belastung, kaum freier Zeit und Problemen bei der Suche nach verlässlichen Arbeitskräften.
Quelle: Shutterstock.com/PX Media

Die Direktvermarktung macht es möglich, Arbeitsplätze am Hof zu schaffen und Betriebe vom Nebenerwerb wieder in den Vollerwerb zu führen. Der direkte Kontakt zu den Kunden und deren positives Feedback bestätigen und motivieren Landwirte in Ihrem Tun. Doch viele Direktvermarkter berichten von einer hohen körperlichen und mentalen Belastung, kaum freier Zeit und Problemen bei der Suche nach verlässlichen Arbeitskräften. Oft laufen die Geschäfte gut, die Arbeitskapazitäten lassen aber keine Produktionsausweitung zu.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „InnoDirekt – Neue und innovative Formen der Direktvermarktung“ aus dem Jahr 2020 hielten über 40 % der befragten Landwirte eine möglichst geringe Arbeitsbelastung als wichtig für eine erfolgreiche Direktvermarktung. Allerdings gaben nur um die 10 % der Befragten an, diesen Aspekt in ihrem Betrieb bereits umgesetzt zu haben. Unter den konventionellen Landwirten schafften es der Umfrage zufolge etwas mehr als im Bio-Bereich. Mehr als ein Drittel der Betriebe gab einen hohen Arbeitsaufwand als größte Schwäche ihrer Direktvermarktung an, 13 % der Betriebe beklagten einen Fachkräftemangel. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die verfügbare Zeit möglichst effizient zu nutzen. Folgende Tipps können hierbei hilfreich sein:

1. Zeitdiebe entlarven

Nur wer seine größten Zeiträuber enttarnt, schaffte es, sie zur Strecke zu bringen. Daher lohnt es sich gerade beim Einstieg in die Direktvermarktung, bei erfahrenen Berufskollegen nachzufragen: Wie viel Zeit wenden sie für die Milchverarbeitung oder Fleischvermarktung auf? Bedenken Sie: Gerade der Einstieg in die Direktvermarktung erfordert viel Fleiß und Zeit. Prozesse müssen sich erst einspielen; vieles funktioniert nicht auf Anhieb und muss mehrmals wiederholt bzw. abgeändert werden.

Was der Artikel noch bereithält:

  • Viel Arbeit muss sich auch lohnen!
  • 10 Planungsregeln zur effizienten Nutzung der Arbeitszeit
  • Auf die eigenen Stärken besinnen

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