RindMilchviehDie Familienbetriebe müssen keinen Vergleich scheuen

Die Familienbetriebe müssen keinen Vergleich scheuen

Erschienen in: LANDWIRT 18/2025

Marco Horn ist Milchwirtschaftsreferent und betreut die österreichischen Landwirte beim EDF.
Quelle: Moser

LANDWIRT: Mit einem Trip nach Portugal Ende Juni verbindet man klimatisch eher einen Sommerurlaub. Wie kann man sich die Milchwirtschaft im mediterranen Klima vorstellen?

Marco HORN: Anders als man meinen möchte, ist es nicht so heiß. In der Woche als ich am Kongress vor Ort war, lag die Temperatur bei etwa 25 °C bei gleichzeitigem Wind. Hitzestress ist also nicht die größte Herausforderung, auch wenn die Ställe luftig und modern gebaut sind.

Wichtigste Frage vorweg: Wie sieht es mit dem Milchpreis aus?

Europaweit waren die Landwirte am EDF-Kongress mit den Milchpreisen zufrieden, anders als die Portugiesen. Vermutlich liegt das daran, dass sich die wichtigste und größte Genossenschaftsmolkerei Lactogal hauptsächlich auf die weiße Palette spezialisiert hat. Das bedingt eine geringere Wertschöpfung. Außerdem ist die Genossenschaftsstruktur dort sehr aufwendig und hat viele Hierarchiestufen. Das bewirkt einen großen Verwaltungsapparat. Im Vergleich dazu ist der Verwaltungsapparat in unseren Milchproduktionsgenossenschaften sehr flach und klein gestaltet.

Das erfahren Sie noch in diesem Interview:

  • Pauschalierung: Fluch oder Segen für die Kenntnis über das Betriebsergebnis?
  • Was machen wir auf Österreichs Betrieben besonders gut und wo verschenken wir Potential?
  • Die Struktur der Milchproduktion Portugals im Überblick

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