BioAcker und GrünlandDer falsche Kalk

Der falsche Kalk

Erschienen in: LANDWIRT bio 05/2025

Passen Sie bei der Wahl des Kalkes auf. Nicht jeder passt überall.
Quelle: Agrarfoto

Kalk gibt es in vielen Formen, im Biolandbau sind nur natürlich vorkommende, bergmännisch abgebaute Varianten erlaubt. Chemisch unterscheidet man kohlensauren Kalk (Kalziumkarbonat) und Gips (Kalziumsulfat). Eine Ausnahme ist Carbokalk: Er entsteht aus Branntkalk, wird aber durch Fällung in Kalziumkarbonat umgewandelt – seine Wirkung ist jedoch umstritten. Auch Dolomit (Kalzium-Magnesium-Karbonat) wird oft als Kalk bezeichnet, was zu Irritationen und Fehlinformationen führt.

Die Qualität der verschiedenen Kalke wird von drei Eigenschaften beeinflusst:

1. Zusammensetzung bzw. Gehalte

2. Mahlfeinheit

3. Reaktivität

Was der beitrag sonst noch enthält:

  • Kalk mit Magnesium
  • Magnesium im Boden
  • Schwefel im Kalk
  • andere Begleitstoffe

 

 

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