RindRinderhaltungRinderfütterungDamit die Sommerweide nicht zur Arbeitsfalle wird

Damit die Sommerweide nicht zur Arbeitsfalle wird

Erschienen in: LANDWIRT 13-14/2025

Quelle: Starz

Vergleichsstudien zeigen, dass die Weidehaltung deutliche Arbeitszeiteinsparungen ermöglicht. In einer Schweizer Untersuchung reduzierte sich der jährliche Arbeitszeitbedarf bei Vollweidehaltung im Vergleich zur ganzjährigen Stallfütterung um rund 12 %.
Eine ähnliche Studie aus Bayern wies eine Einsparung von 10 % aus. Besonders während der Weideperiode ist der Effekt spürbar – betrachtet man ausschließlich diesen Zeitraum, zeigt sich eine noch deutlichere Reduktion der täglichen Arbeitsstunden.
Die größten Einsparungen ergeben sich durch den Wegfall von Futtervorlage, Entmistung und Stallmanagement. Tiere, die ganztägig oder über große Teile des Tages auf der Weide sind, versorgen sich selbstständig mit Futter und verrichten ihre Ausscheidungen direkt auf der Fläche.
Dies reduziert nicht nur die Arbeitszeit, sondern führt auch zu einer effizienteren Nährstoffverwertung und geringeren Ammoniakemissionen. Da Harn und Kot getrennt abgesetzt werden, sinken die gasförmigen Stickstoffverluste.

Infrastruktur

Ein funktionierendes Weidesystem braucht eine solide technische Grundlage. Die Zaunanlage spielt hierbei eine zentrale Rolle:

Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:

  • das richtige Anlegen der Weideinfrastruktur
  • das passende Weidesystem finden
  • typische Arbeitsfallen vermeiden

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