Arbeit gehört zum Leben – keine Frage. Manche Tätigkeiten machen uns sogar Freude, selbst wenn sie körperlich anstrengend sind. Aber dann gibt es Aufgaben, die sich einfach nur schwer anfühlen. Die wir ewig vor uns herschieben. Besonders beliebt: die Büroarbeit. „Arbeit kostet immer Energie“, sagt Psychologin Christina Beran. „Wenn uns eine Aufgabe Spaß macht, geht sie leicht von der Hand. Haben wir innerlich Widerstand, dann meiden wir sie – ganz automatisch. Denn als emotionale Wesen wollen wir uns gut fühlen.“
Wann fällt Arbeit leicht?
Arbeit geht uns dann leicht von der Hand, wenn wir…
- motiviert sind: Wir sehen einen Sinn, sie entspricht unseren Interessen oder wir freuen uns auf das Ergebnis.
- Klarheit haben: Wir wissen genau, was zu tun ist. Klare Ziele und Strukturen helfen, ins Tun zu kommen.
- im Flow sind: Wenn wir ganz in einer Tätigkeit aufgehen und die Zeit vergessen, erleben wir Flow – Arbeit fühlt sich dann fast mühelos an.
- Autonomie haben: Wir dürfen selbst entscheiden, wo und wie wir die Tätigkeit durchführen (das gilt beispielsweise auch für Hausaufgaben bei Kindern).
- Ressourcen haben: Ausreichend Zeit, Energie und Unterstützung erleichtern uns die Arbeit erheblich. Druck und Stress sind kontraproduktiv.
Wann nicht?
…
Was dieser Artikel noch bereit hält
- Gründe, warum uns Arbeit schwer fällt
- Was tun, wenn der Sinn für die Arbeit fehlt – es aber trotzdem notwendig ist
- Tipps gegen die Aufschieberitis
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