Der Waldboden ist Lebensraum für Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroben. Zudem speichert und liefert er Wasser, Nährstoffe und ist er ein klimarelevanter CO2-Speicher. In den letzten drei Jahrzehnten nahm die Befahrung von Waldboden abseits von Waldwegen zu. Parallel dazu entstanden Bodenschäden, worauf die Forstwirtschaft eine systematische Feinerschliessung der Waldbestände einführte. Erschwert wird der praktische Bodenschutz durch die Wechselwirkungen zwischen standörtlichen, maschinenbedingten und verfahrenstechnischen Faktoren. Der Umgang mit dem physikalischen Bodenschutz im Wald wird heute bestimmt durch (neue) ökologische Erkenntnisse, ökonomische Sachzwänge, technische Weiterentwicklungen und wachsende gesellschaftliche Ansprüche an die Waldwirtschaft.
Waldböden sind anders …
… haben aber dennoch Gemeinsamkeiten mit landwirtschaftlich genutzten Böden. Beide Bodenarten reagieren empfindlich auf hohe Druckbelastungen. Waldböden sind weitgehend ungestört und natürlich aufgebaut….
Was dieser Artikel noch bereit hält
- Warum es den klassischen Waldboden nicht gibt
- Warum Sie den Boden kennen sollten
- Wie Sie den Waldboden schützen können
- Planung ist der halbe Schutz
- Bodenstrukturen sichtbar machen
- Drei Spurtypen und ihre Auswirkungen
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