BioBio-GeflügelBio-Puten: Betriebszweig mit Herausforderung

Bio-Puten: Betriebszweig mit Herausforderung

Erschienen in: LANDWIRT bio 05/2025

Bio-Puten
Bio-Puten sind in Deutschland und Österreich eine Nische.
Quelle: Natros/AdobeStock.com

Rund 2 % der in Deutschland gemästeten Puten stammen aus ökologischer Haltung. Der Markt ist klein, allerdings liegen die Preise für Bio-Puten im Handel meist doppelt so hoch wie für konventionelle Ware. Bei Brustfleisch kann es das Vierfache sein. Das eröffnet Chancen, deckt aber nur die Mehrkosten, wenn die Absatzwege stimmen.

Schlachthöfe und Verarbeiter nehmen in der Regel nur größere Partien ab. Oft geben die Abnehmer aber keine Planungssicherheit, Leerstände sind die Folge. Wer mit kleinen Herden arbeitet, muss den Direktverkauf im Blick haben. Dort sind Weihnachtsputen gefragt. Die Nachfrage nach Brustfleisch und Keulen ist ebenfalls gut. Problematisch bleibt der Absatz der übrigen Teilstücke. Wer im Ab-Hof-Verkauf erfolgreich sein will, muss sich etwas einfallen lassen – z. B. Putenwürste, Frikadellen, oder fertiges Gulasch.

Lesen Sie weiter im Beitrag

  • Rassen für die Bio-Putenhaltung
  • Die Stallvoraussetzungen für Bio-Puten
  • Mögliche Krankheiten

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