RindMilchviehBei Melkroboterdaten den Überblick behalten

Bei Melkroboterdaten den Überblick behalten

Erschienen in: LANDWIRT 18/2025

Melkroboter machen die tägliche Arbeit flexibler. Die Daten, die sie liefern, wollen aber sortiert ausgewertet werden.
Quelle: Agrarfoto

Während auf dem einen Betrieb die Herde im Durchschnitt 3,2 Melkungen schafft, sind es auf einem anderen Betrieb lediglich 2,8. Wer von den beiden ist aber nun der erfolgreichere? Anhand der bloßen Zahl lässt sich das nicht sagen, ist sich Jan-Hendrick Puckhaber vom Beratungsdienst AMS Akademie überzeugt. Seine Erklärung: „Es kommt darauf an, wie die Melkungen über die Herde hinweg verteilt sind.“ Bedeutet also: Wenn einige wenige Kühe sehr oft melken gehen, und andere trotzdem beispielsweise nur
1,8 Melkungen pro Tag schaffen, bedeuten die hohen Melkungen im Herdenschnitt nichts Positives. Deshalb gibt er zu bedenken: Wer die Melkungen pro Tag und Kuh verbessern will, darf nicht automatisch das Melkanrecht freistellen.
Dann gehen nämlich dieselben Kühe noch öfter zum Roboter und die lieb genannten faulen Kühe brauchen weiterhin die persönliche Sondereinladung. Die Ursache für das schlechte Melkverhalten ist mit dem Freistellen des Melkanrechtes nicht behoben.

Milchmenge pro Melkung

Grundsätzlich sind mehr Melkungen nicht automatisch besser. Das Problem entsteht, wenn viele Melkungen auf eine geringe Milchmenge pro Melkung treffen. Geht eine Kuh alle sechs Stunden zum Melken und gibt dann nur 6 l Milch, ist das zu wenig.

Das erfahren Sie noch in diesem Beitrag:

  • Zusammenarbeit mit dem Betreuungspersonal
  • gebrauchte Melkroboter
  • für wen eignen sich AMS?

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