Für einen guten Stiel sind zwei Dinge entscheidend: Holzart und Faserung. Die idealen Stiele stammen von Eschen. Das Holz ist besonders elastisch, jedoch schwer zu bearbeiten. Daher weichen die meisten heutzutage auf gedämpftes Buchenholz aus. Die thermische Behandlung verleiht ihm die nötige Elastizität und Formstabilität.

Auf die Faserung achten
Das Holz sollte zudem rasch gewachsen sein. Das erkennt man an den dicken Jahresringen. Es ist ein Irrglaube, dass eine langsam gewachsene, kleinjährige Faserung besser wäre. Das Holz ist stattdessen spröder und bricht leichter. Ob ein Stiel hält oder bricht, hängt zudem von der Faserrichtung ab. Im Regelfall befinden sich meist gute und schlechte Stiele im Verkaufsregal.

Grundsätzlich gilt: Blicken Sie von hinten auf den Knauf, muss die Faserung stehend sein. Nur dann hält der Stiel harten Schlägen stand. Bei einer liegenden Faserung besteht Bruchgefahr.
Auch der Verlauf der Faser ist zu beachten. Diese sollte sich durch die gesamte Stiellänge ziehen. Läuft die Faserung irgendwo seitlich aus, bricht der Stiel beim harten Einsatz irgendwann an genau dieser Stelle. Haben Sie den richtigen Stiel ausgewählt, dann folgen Sie unserer Schrittfür-Schritt-Anleitung.
Schritt A: Anzeichnen
Was der Artikel noch bereithält:
- Schritt A: Anzeichnen – Schritt für Schritt mit vier Bildern erklärt
- Schritt B: Materialabtrag – Schritt für Schritt mit sieben Bildern erklärt
- Schritt C: Keilen – Schritt für Schritt mit 14 Bildern erklärt
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