Das war wieder ein Jahr! Tierseuchen, Diskussionen um Tier-, Klima- und Umweltschutz sowie eine neue Bundesregierung sorgten ebenso für Unruhe wie agrarpolitische Signale aus Brüssel – etwa zur EUDR, zu Mercosur, zur GAP ab 2028. Und auch der Wolf bleibt ein Thema, das uns ganzjährig beschäftigt. Doch ich möchte nicht vorgreifen. Den vollständigen Jahresrückblick finden Sie in der Rubrik „Mein Betrieb“.
Gerade nach einem so intensiven Jahr gewinnt die Weihnachtszeit an Bedeutung. Wenn die Felder ruhen und der Alltag einen Moment leiser wird, entsteht Raum zum Nachdenken: über den eigenen Weg, die Entwicklung des Betriebes und darüber, was im kommenden Jahr für Sie, in der Familie, am Hof Priorität haben soll.
Außerdem ist diese Jahreszeit eine gute Gelegenheit, Unstimmigkeiten außen vor zu lassen. Denn Weihnachten lebt von Harmonie – davon, nicht alles auf die Waagschale zu legen. Wenn Ihnen das gelingt, dann steht einem schönen Fest und geruhsamen Feiertagen eigentlich nichts im Wege.
Vor allem aber rückt die Weihnachtszeit den Menschen in den Mittelpunkt. Ganz gleich, mit wem man feiert: mit kleinen Kindern, mit den Eltern oder Schwiegereltern, mit Freunden oder Verwandten, die vielleicht keine eigene Familie haben. Jede Konstellation hat ihren eigenen Wert und macht Weihnachten auf ihre Weise besonders.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen im Namen der gesamten LANDWIRT Redaktion ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!
Ihre Reinhild Jäger
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