RindSalzburgMilch und Pinzgau Milch planen Zusammenarbeit

SalzburgMilch und Pinzgau Milch planen Zusammenarbeit

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Markus Buchmayr (Geschäftsführer Pinzgau Milch) und Andreas Gasteiger (Geschäftsführer SalzburgMilch) freuen sich auf die Vertiefung der bestehenden Zusammenarbeit.
Quelle: ©SalzburgMilch/Schwap

Die SalzburgMilch GmbH und die Pinzgau Milch Produktions GmbH wollen ihre langjährige Zusammenarbeit deutlich vertiefen und bereiten eine strategische Zusammenführung vor, an deren Ende ein gemeinsames Unternehmen stehen soll. Das teilen sowohl die SalzburgMilch als auch die Pinzgauer Milch in ihrem Infoblatt an die Mitglieder und in einer Presseaussendung mit. Ziel sei es, die regionale Milchwirtschaft in Salzburg und darüber hinaus nachhaltig zu stärken und durch umfassende Synergien zukunftsfit zu machen. Die geplante Zusammenführung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Unternehmensgremien sowie der Wettbewerbsbehörden. Sämtliche Standorte beider Molkereien bleiben erhalten und sollen im Rahmen eines Gesamtkonzepts weiterentwickelt werden.

Zusammenarbeit bei Milchsammlung- und verarbeitung

Beide Unternehmen kooperieren bereits seit Jahren in der Produktion verschiedener Milchprodukte. Künftig soll die Zusammenarbeit auch in Bereichen wie Milchsammlung und -verarbeitung, Logistik, Vertrieb und Verwaltung ausgeweitet werden. Die unterschiedliche Ausrichtung der Molkereien eröffnet umfangreiche Synergiepotenziale, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit im herausfordernden Marktumfeld erhöhen. Mit dem Zusammenschluss wollen die Partner ein starkes Signal für die Zukunft der Salzburger Milchwirtschaft setzen, die bäuerliche Struktur langfristig sichern und die Wertschöpfung in der Region halten. Besonderer Fokus liegt weiterhin auf der Unterstützung der Alm- und Bergbauernwirtschaft als prägendem Bestandteil der alpinen Kulturlandschaft.

Standorte bleiben

Rund 3.400 Milchlieferantinnen und -lieferanten sollen künftig die gemeinsame Basis für Wachstum und Stabilität der neuen Einheit bilden. Die bestehenden Standorte in Salzburg, Lamprechtshausen, Maishofen und Kössen bleiben vollständig bestehen. Mit einem gemeinsamen Umsatz von rund 520 Mio. Euro planen die Molkereien, alle Betriebe im Rahmen eines übergeordneten Gesamtkonzepts gezielt weiterzuentwickeln und auszubauen.

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