Die letzten trockenen Jahre haben auf vielen Standorten deutlich gemacht, wie wichtig ein gut durchwurzelbarer Boden für eine gesicherte Wasserversorgung der Pflanzen ist. Natürliche Dichtlagerung und Bearbeitungsfehler können allerdings zu Verdichtungen führen, die das Wurzelwachstum einschränken und die Wasserversorgung bei längeren Trockenperioden gefährden. Für die Bodenlockerung von 30–50 cm werden in den letzten Jahren zunehmend Geräte mit sehr unterschiedlichen Werkzeugen angeboten. In einem Versuch der LK Nordrhein-Westfalen wurden auf vier Standorten verschiedene Tiefenlockerer getestet.
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Die Standorte
Der Versuchsstandort Haltern zeichnete sich durch einen leichten Sandboden mit gleichmäßiger, natürlich bedingter Dichtlagerung aus. Die Testfläche Geldern wies dagegen eine deutliche Verdichtungszone in einer Tiefe von etwa 35–45 cm auf. Im Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse wurden die Geräte auf zwei unterschiedlichen Standorten eingesetzt. Der leichtere Standort (Haus Düsse 1) ist wie die Fläche in Geldern ein stark lehmiger Sand, der schwerere Standort (Haus Düsse 2) ist ein toniger Lehm. Am schweren Standort war wie in Geldern eine Verdichtung im Pflugsohlenbereich zu erkennen, die das Wurzelwachstum allerdings nicht maßgeblich beeinträchtigte. Für den Testeinsatz wurde ein 300 PS starker Traktor mit einem 1.200-kg-Frontgewicht eingesetzt. Bei der Bearbeitung wurden die Fahrgeschwindigkeit und die Zugkraft ermittelt. Auf allen Standorten wurde quer zur üblichen Bearbeitungsrichtung gelockert, um den Einfluss von Fahrgassen auszuschalten.
Die Kandidaten
Zum Test kamen folgende Geräte:
Was der Beitrag sonst noch enthält:
- weitere Testergebnisse
- Die Standorte
- Nachhaltige Wirkung









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