Ackerbau30 Jahre ÖPUL: Eine Erfolgsgeschichte?

30 Jahre ÖPUL: Eine Erfolgsgeschichte?

Erschienen in: LANDWIRT 16/2025

Begrünungen fördern den Humusaufbau.
Quelle: Agrarfoto.com

Österreichische Landwirte, die an der ÖPUL-Maßnahme „Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung“ teilnehmen, müssen Biodiversitätsflächen auf Acker- und Grünland anlegen. Seit 2023 gilt dies auch für die Maßnahme „Biologische Wirtschaftsweise“. In der aktuellen Förderperiode müssen Betriebe mit mehr als 2 ha gemähtem Grünland oder mehr als 2 ha Ackerfläche mindestens 7 % ihrer Fläche als Biodiversitätsflächen bewirtschaften.

Zum Stichtag 1. Juli 2025

  • nahmen mehr als 80 % der österreichischen Bauern (rund 89.000 Betriebe, davon etwa 22.500 Bio) am ÖPUL teil
  • waren 240.000 ha als Biodiversitäts- und Naturschutzflächen ausgewiesen, genauer:

o 112.000 ha Naturschutzflächen

o 120.000 ha biodiversitätsfördernde Flächen im Rahmen biologischer und umweltgerechter Bewirtschaftung (UBB)

o 8.000 ha Ackerbrachen

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig jubelt: „Eine Erfolgsbilanz. Unsere Bauern stellen ihre Flächen zur Förderung der Biodiversität, zum Boden- und Gewässerschutz sowie der Klima- und Luftreinhaltung zur Verfügung.“

Versorgung in Gefahr?

Nicht jeder Praktiker stimmt in dieses Loblied vollumfänglich ein. „Zwischen Euphorie und Ernüchterung.“

Was der Artikel noch bereithält:

  • Gefährdet der Klima-, Arten- und Gewässerschutz die Versorgungssicherheit?
  • Das bringen Biodiversitätsflächen für Bauern und Boden
  • ÖPUL: Da geht noch mehr

 

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